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Rote Grütze mit Vanillesauce

Als Kind mochte ich furchtbar gerne Rote Grütze, leider gab es die nicht allzu oft bei uns. Eher durch Zufall habe ich letztens in einer Fernsehsendung über Norddeutsche Küchenklassiker mit Björn Freitag gesehen, wie dieser Rote Grütze zubereitet hat. Dabei war die Zubereitung derart simpel, dass ich das auch mal ausprobieren wollte. Das Ergebnis hat auf Anhieb überzeugt, wenngleich ich beim nächsten Mal entweder etwas mehr Flüssigkeit oder etwas weniger Perlsago nehmen würde, damit die Masse nicht ganz so fest wird.

Rote Grütze

Kirschen (aus dem Glas) 300 g
Kirschsaft (aus dem Kirschenglas) 250 ml
verschiedene Früchte (frisch, oder TK) 500 g
Bio-Orange (Abrieb und Saft) 1
Perlsago 75 g
Zucker 100 g

Etwa 4/5 der Früchte und den Saft in einem großen Topf geben und aufkochen. Dann Saft und Abrieb der Bio-Orange hinzugeben und das Perlsago einrühren. Das Ganze unter gelegentlichem Umrühren mind. 10 Minuten köcheln lassen. Am Ende den Rest der Früchte einrühren und alles gut auskühlen lassen. Dann für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Mit der Verwendung von Perlsago bin ich übrigens noch nicht so ganz zufrieden. Auf der Verpackung steht, dass man die Masse so lange köcheln soll, bis die weißen Körner sich aufgelöst haben und glasig geworden sind. Bei meinem Versuch habe ich alles etwa 25 Minuten köcheln lassen, mit dem Ergebnis, dass immer noch weiße Perlsagokörner erkennbar waren und die meisten Früchte zerkocht waren. Ich habe das Ganze dann einfach auskühlen lassen und dann in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Morgen hatten sich dann alle Körner aufgelöst. Damit man aber am Ende auch noch erkennbare Früchte in seiner Roten Grütze hat, empfiehlt es sich 1/5 der Fruchtmasse noch zurückzuhalten und erst am Ende hinzuzugeben.

Vanillesauce

Eigelb 4
Zucker 50 g
Vollmilch 150 ml
Sahne 50 ml
Vanilleschote 1

Vanilleschote halbieren und das Mark mit einem Messer ausschaben. Alle Zutaten in einer Metallschüssel verrühren und über einem Wasserbad auf etwa 65°C erhitzen und dabei oft umrühren. Die Sauce ist fertig, wenn sie eine leicht sämige Konsistenz hat und sich „zur Rose abziehen“ lässt.